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Auf dieser Seite präsentieren wir aktuelle Informationen aus der Welt der Astronomie und verwandter Gebiete. Alle Beiträge dieser Seite stammen von astronews.com, einem Online-Dienst für Astronomie, Astrophysik und Raumfahrt.

 

HAWC: Positronen-Überschuss bleibt rätselhaft

2008 wurde von einem Satelliten-Instrument ein überraschender Überschuss von Positronen im Erdorbit gemessen. Bis heute fehlt dafür eine Erklärung. Als Quelle wurden unter anderem Zerfallsprozesse von Partikeln der Dunklen Materie diskutiert oder aber nahegelegene Pulsare. Beobachtungen ergaben nun, dass zwei nahe Pulsare nicht für den Positronen-Überschuss verantwortlich sein können. (24. November 2017)

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Radarsatelliten: Plädoyer für Mission Tandem-L

Im Rahmen der Helmholtz-Allianz Fernerkundung und Dynamik des Erdsystems haben Experten in den vergangenen fünf Jahren einen Vorschlag für eine neue Radarsatellitenmission Tandem-L ausgearbeitet, mit der der Forschung bislang unzugängliche Daten über das System Erde zur Verfügung gestellt werden könnten. Eine Entscheidung über das Projekt soll im März fallen. (23. November 2017)

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Lichtverschmutzung: Hellerer Himmel durch LED-Lampen

Überall werden gegenwärtig herkömmliche Glühbirnen durch LED-Lampen ersetzt, die deutlich weniger Energie für die gleiche Beleuchtungsleistung benötigen. Doch nicht immer wird auf diese Weise auch tatsächlich Geld gespart, da nun oft hellere oder auch mehr Lampen angeschafft werden. So kann das Problem der Lichtverschmutzung durch diese Energiesparlampen sogar noch größer werden. (23. November 2017)

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Interstellare Raumfahrt: Wie bremst man Sonden im All?

Ingenieure halten es für möglich, winzige Sonde mithilfe von starken Lasern auf so hohe Geschwindigkeiten zu beschleunigen, dass sich der sonnennächste Stern innerhalb von einigen Jahrzehnten erreichen lassen würde. Doch wie bremst man Sonden dann wieder ab? Für relativ langsame Sonden könnten sich magnetische Segel eignen. (22. November 2017)

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Krebsnebel: Funkenschlag im Pulsarwind

Der Krebsnebel im Sternbild Stier dürfte mit zu den am besten untersuchten Objekten am Nachthimmel zählen. Trotzdem sind die Vorgänge in diesem Supernova-Überrest noch nicht vollständig verstanden: So konnte man sich bislang nicht erklären, wie es zu den beobachteten Ausbrüchen hochenergetischer Gammastrahlen kommt. Nun haben Physiker eine Theorie vorgestellt. (22. November 2017)

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Robotik: Höhlen auf anderen Welten erkunden

Lavahöhlen könnten auf dem Mond oder auf anderen Himmelskörpern ideale Orte für die Einrichtung eines Basislagers sein, wären die Astronauten doch hier vor einem Großteil der äußeren Einflüsse geschützt. Erkundet werden könnten solche Höhlen mithilfe von Robotern. Auf Teneriffa wurde jetzt eine zu diesem Zweck entwickelte Software getestet. (21. November 2017)

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Interstellarer Asteroid: Mysteriöses Objekt von einem anderen Stern

Vor wenigen Wochen entdeckten Astronomen erstmals einen Asteroiden, der offenbar nicht aus unserem Sonnensystem stammt. Jetzt legten sie die Ergebnisse gründlicher Beobachtungen mit dem Very Large Telescope und anderen Teleskopen vor. Das inzwischen 1I/2017 `Oumuamua getaufte Objekt ist danach dunkelrot, zigarrenförmig und mindestens 400 Meter lang. (21. November 2017)

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Zwicky Transient Facility: Auf der Spur von kurzlebigen Himmelsereignissen

Das Universum erscheint bei einem flüchtigen Blick nahezu unverändert. Wer allerdings genau hinschaut, wird überall Veränderungen entdecken: Galaxienzentren leuchten auf, Sterne pulsieren und explodieren. Mit der Kamera Zwicky Transient Facility sollen nun Hunderttausende Sterne und Galaxien auf einmal beobachtet und so kurzlebige Himmelsereignisse aufgespürt werden. (20. November 2017)

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MMS: Tornados in der Magnetopause

Wie kann es Partikeln des Sonnenwinds gelingen, durch die magnetische Schutzhülle der Erde zu schlüpfen? Unter anderem dieser Frage geht die Mission Magnetospheric MultiScale der NASA nach. Von besonderem Interesse ist dabei die Grenzregion der Magnetosphäre. Daten und Simulationen zeigen nun, dass hier Wellen und Tornados entstehen, die den Sonnenwind in die Magnetosphäre lenken. (20. November 2017)

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SDSS: Himmelsdurchmusterung wird fortgesetzt

Der Sloan Digital Sky Survey wird mit dem SDSS-V fortgesetzt: Dank einer Förderzusage der Alfred P. Sloan Foundation sollen die Beobachtungen dazu 2020 beginnen. SDSS-V wird die erste Durchmusterung sein, bei der Spektren von Himmelsobjekten am gesamten Himmel aufgenommen werden - und das sogar wiederholt, um Objekte zu verstehen, die sich verändern. (17. November 2017)

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Leoniden: Schwaches Maximum ohne Mond

Vor einigen Jahren noch versprachen die Leoniden ein wahres Feuerwerk an Sternschnuppen am nächtlichen Himmel. Obwohl in den kommenden beiden Nächten das diesjährige Maximum bevorsteht, dürften kaum mehr als zehn Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten sein - mit Glück allerdings einige recht helle. Auch der Mond stört die Beobachtungen zumindest nicht. (16. November 2017)

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Verein zur Förderung der Astronomie
Die Burgenländischen Amateurastronomen - BAA

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