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Auf dieser Seite präsentieren wir aktuelle Informationen aus der Welt der Astronomie und verwandter Gebiete. Alle Beiträge dieser Seite stammen von astronews.com, einem Online-Dienst für Astronomie, Astrophysik und Raumfahrt.

 

Hobby-Eberly-Teleskop: Neue Optik für Suche nach Dunkler Energie

Ein von den Astronomen Dunkle Energie getauftes Phänomen sorgt dafür, dass sich unser Universum immer schneller ausdehnt. Um mehr über diese mysteriöse Komponente des Universums zu erfahren, beobachten Astronomen weit entfernte Galaxien. Dazu haben sie nun mit dem modernisierten Hobby-Eberly-Teleskop ein deutlich leistungsstärkeres Instrument zur Verfügung. (27. April 2017)

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Titan: Dämmerung ist heller als der Tag

Der Saturnmond Titan ist der zweitgrößte Mond des Sonnensystems. Er fasziniert Forscher schon seit längerem, da er - als einziger bekannter Mond - über eine dichte Atmosphäre verfügt. Diese ist offenbar auch für ein besonderes Phänomen verantwortlich, das Wissenschaftler nun nachweisen konnten: In der Dämmerungszone erscheint der Mond heller als auf seiner Tagseite. (26. April 2017)

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Supernovae: Neutronenstern in RCW 86 hat Begleiter

Viele massereiche Sterne beenden ihr stellares Leben als sogenannte Supernova und leuchten dabei kurzzeitig so hell wie eine ganze Galaxie. Ein internationales Astronomen-Team hat nun im Supernova-Überrest RCW 86 einen Stern entdeckt, der durch die Supernova seines Nachbarn mit großen Mengen Kalzium angereichert wurde - der Fund könnte Folgen für die Theorie der Supernovae haben. (25. April 2017)

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Raumfahrt: Neues Teleskop beobachtet Weltraummüll

Astronomen des Astronomischen Instituts Bern freuen sich über das First Light, also die ersten Beobachtungen, mit einen neuen Teleskop in Südafrika. Die Bilder zeigen allerdings nicht ferne Sterne, Nebel und Galaxien, sondern den Weltraummüll im geostationären Orbit. Das Teleskop ist Teil des SMARTnet-Netzwerks, mit dem Trümmerteile der Raumfahrt überwacht werden. (24. April 2017)

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Schwarze Löcher: Das Innere von Messier 87

Im Zentrum der Galaxie M87 befindet sich ein gewaltiges Schwarzes Loch mit einer Masse von sechs Milliarden Sonnenmassen. Vom Zentralbereich geht auch ein eindrucksvoller gebündelter Partikelstrahl aus, ein sogenannter Jet. Die Analyse von Radiobeobachtungen lieferte nun neue Hinweise für die Verbindung von Akkretionsscheibe und Jet von M87 durch turbulente Prozesse. (21. April 2017)

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Extrasolare Planeten: Faszinierende Supererde um LHS 1140

Um den rund 40 Lichtjahre entfernten Zwergstern LHS 1140 haben Astronomen einen Planeten aufgespürt, der nach Überzeugung der Wissenschaftler der bislang am beste geeignete Kandidat sein könnte, um nach Spuren von Leben zu suchen. Allerdings unterscheidet sich die ferne Welt deutlich von der Erde: Sie ist größer und auch massereicher als unser Heimatplanet. (20. April 2017)

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Raumfahrt: Konzepte gegen Weltraummüll

Der Weltraum vermüllt zusehends: Durch Kollisionen und Explosionen hat sich die Zahl der Trümmerteile im Orbit inzwischen auf rund 750.000 Objekte erhöht, 18.000 größere Teile werden heute aufwendig überwacht. Auf der 7. Europäischen Konferenz über Weltraumtrümmer geht es daher um Themen wie Vermeidung und Beseitigung der Überreste der Raumfahrt. (19. April 2017)

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Cassini: Blick auf die weißen Flecken des Saturnsystems

Ende dieser Woche wird die letzten Phase der Cassini-Mission beginnen: Die Sonde schwenkt auf einen Orbit ein, auf dem sie erstmals den Bereich zwischen Ringsystem und Wolkenoberfläche des Gasriesen durchfliegen wird. Die Messungen sollen den Forschern helfen, mehr über diese bislang unerforschte und äußerst interessante Region des Saturnsystems zu erfahren. (18. April 2017)

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Enceladus und Europa: Zwei lebensfreundliche Eismonde?

Seit die NASA-Sonde Cassini eigentümliche Fontänen entdeckt hat, die von der Oberfläche von Enceladus ins All schießen und auf einen Ozean unter der Eisschicht hindeuten, gilt der Saturnmond als Kandidat für möglicherweise lebensfreundliche Bedingungen. Neue Beobachtungen unterstützen jetzt diese Vermutung. Und auch zum Jupitermond Europa gibt es Neues. (14. April 2017)

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Satelliten: Restatmosphäre als Treibstoff

Die Restatmosphäre ist für Satelliten, die in einem vergleichsweise niedrigen Orbit um die Erde kreisen, ein Problem. Ihr Widerstand sorgt dafür, dass die Bahnhöhe des Satelliten ständig abnimmt. In Stuttgart wird nun an einer neuen Technologie geforscht, mit deren Hilfe die eigentlich störende Atmosphäre als Treibstoff genutzt werden kann. (13. April 2017)

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Wettersatelliten: Dienstende für Meteosat-7

Gestern hieß es endgültig Abschied nehmen von einem Wettersatelliten-Veteranen: Meteosat-7 war der letzte Wettersatellit der ersten Meteosat-Generation und bis Ende März im Einsatz. Zuletzt beobachtete der Satellit das Wetter über dem Indischen Ozean. In den letzten Tagen hatte man Meteosat-7 nun auf einen Friedhofsorbit manövriert. Gestern wurde das letzte Kommando gesendet. (12. April 2017)

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Symmetrien: Suche nach einer Theorie für Alles

Sind Symmetrien der Schlüssel zu einer vereinheitlichten Theorie, die die Quantenfeldtheorie und Einsteins Relativitätstheorie zusammenführt? Forscher am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik sind davon überzeugt und haben vom Europäischen Forschungsrat nun Mittel bewilligt bekommen, um diese Symmetrien weiter zu erforschen. (11. April 2017)

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Virtuelle Realität: Am Computer zu Teleskopen und Galaxien

Das Weltall vom Bildschirm aus erleben und mehr über Galaxien, Sterne und Dunkle Materie erfahren - dies verspricht eine neue Virtual-Reality-Plattform, die ein Team am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam entwickelt und jetzt freigeschaltet hat. Mit oder ohne Virtual-Reality-Brille lassen sich auch verschiedene Observatorien virtuell besuchen. (10. April 2017)

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Extrasolare Planeten: Atmosphäre um kleine Supererde

Mithilfe des 2,2-Meter-Teleskops der ESO in La Silla haben Astronomen eine Atmosphäre bei der Supererde GJ 1132b nachgewiesen. Es handelt sich um den ersten Nachweis einer Atmosphäre bei einem Planeten mit einer vergleichsweise niedrigen, fast schon erdähnlichen Masse. Für die Forscher stellt die Beobachtung einen wichtigen Schritt hin zum Nachweis von Leben auf Exoplaneten dar. (7. April 2017)

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GERDA: Suche nach seltenem Betazerfall

Warum gibt es im Universum mehr Materie als Antimaterie? Die Ursache dafür vermuten Physiker in den Eigenschaften des Neutrinos: Die Elementarteilchen könnten ihre eigenen Antiteilchen sein. Wenn dies aber so ist, müsste es einen sehr seltenen radioaktiven Zerfall geben, den neutrinolosen doppelten Betazerfall. Mit dem Experiment GERDA soll er nachgewiesen werden. (6. April 2017)

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Verein zur Förderung der Astronomie
Die Burgenländischen Amateurastronomen - BAA

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