Ars Electronica Linz - Deep Space 8k

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Heute machte eine kleine Gruppe der BAA einen Ausflug nach Linz zur Ars Electronica in die Deep Space 8k Ausstellung.

Als erstes erlebten wir ein fantastisches Milchstraßenpanorama von dem bekannten Amateurastronomen Erich Meyer.

Milchstraßenpanorama von Erich Meyer

Die Projektion erfolgte über 4 überschneidende Projektoren mit einer Auflösung von etwa 32 Megapixel auf einer riesige Wand mit 16 x 9 Meter.

Erich Meyer erklärte Details der Sternenlandschaft auf interessante und spannende Weise, während er in die hochauflösende Milchstraße hineinzoomte und hindurchspazierte.

Detailbild der Milchstraße

Die Aufnahme setzt sich aus 37 Einzelbilder zusammen, welche je 1 Stunde mit einer modifizierten Canon 6D aufgenomen wurden (50mm Objektiv bei f/2.8). Für diese Aufnahme legte er über 2000km mit dem Auto zurück und flog extra hierfür nach Namibia, um auch die südlichen Teile ablichten zu können. Die Bildbearbeitung erfolgte in PixInsight. Über 400 Stunden Arbeitszeit stecken in diesem Projekt.

Detail der Milchstraße

Sehr beeindruckend war auch die Tiefe der Aufnahme, welche sogar im Bereich des Polarsterns deutliche Staubwolken zeigte.

Im Zweiten Teil des Vortrages, erklärte Erich Meyer, wie und unter welchen teilweise schwierigen Umständen diese Aufnahme zustande kam.

Dieser Vortrag hinterließ bei uns allen einen bleibenden Eindruck, unsere Begeisterung war groß.

 

Zwischen den beiden Vorträgen von Erich Meyer, durften wir die 3D-Brillen aufsetzen.

3D Brillen

Eine Moderatorin führte uns die riesige Erdkugel 3-dimensional vor. Die Tag/Nachtgrenze war in Echtzeit abgebildet.

Astronomische Eigenschaften, wie das Magnetfeld der Erde wurden erklärt und natürlich auch in 3D gezeigt.

Weiters besuchten wir die Raumstation ISS, welche sehr detailgetreu natürlich 3-dimensional abgebildet wurde.

Sie manövrierte durch unser Sonnensystem hindurch, wobei auch z.B. die Bahnen der Planeten und Kleinplaneten eingeblendet wurden.

Eindrucksvoll kamen wir bei Saturn vorbei.

Saturn

Immer weiter entfernten wir uns von unserem Sonnensystem, bis man langsam auch bemerkte, dass sich unsere Sternbilder veränderten, da manche Sterne ja näher stehen, als andere aus dem gleichen Sternbild.

Es wurde auch die bis jetzt bereits gefunden Exoplaneten eingeblendet.

Noch weiter draußen sahen wir dann unsere Galaxy von außen. Weiter gings und wir sahen Galaxien, welche von Hubble Teleskop aufgenommen wurden in ihren richtigen räumlichen Positionen.

Am Ende betrachteten wir das Universum von außen.

Dies war eine fantastische Reise durch das All, ein unbeschreibliches 3D Erlebnis.

 

Wir können nur jedem empfehlen, das Programm der Ars Electronica zu verfolgen und die Deep Space 8k Vorstellungen selbst zu erleben.

Die Gruppe

Manfred Fischer, Peter Morth, Manfred Schwarz, Franziska Wechselberger und Gerald Wechselberger


Aktualisiert am 24.10.2016

© BAA
 

Ing. Manfred Schwarz