SbigControl - Steuerungssoftware für SBIG Kameras

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von Manfred Schwarz,

Ich arbeite seit 2002 mit einer Sbig ST-10Xe. 2013 erwarb ich eine STXL-6303e mit der adaptiven Optik AOX.
Leider funktionierte die AOX nicht mit den käuflich zu erwerbenden Softwareprodukten.
Die Entwickler eines bestimmten, sehr häufig eingesetzten Programms, versprachen eine rasche Abhilfe.
Leider funktioniert es bis heute nicht.
Doch so lange wollte ich nicht warten und begann mich mit C++ intensiv auseinanderzusetzen.
So entstand aus der Not heraus die Idee eine eigene, speziell für SBIG Kameras zugeschnittene Software zu entwickeln.
Natürlich fiel mir da so einiges ein, was ich immer schon in anderen Programmen vermisst hatte.
Mittlerweile habe ich die Version1.1 freigegeben, welche auch gegen einen Anerkennungsbetrag von € 35,- über
meine Web-Seite  www.astrophoto.at zu erwerben ist.

Die Features kurz zusammengefasst:
Unterstützt Sbig Kameras mit internen und externen Guide Chip
Seperate Guide-Kamera wie z.B. STi ist möglich
Alle adaptiven Optiken von Sbig werden unterstützt
USB und Ethernet-Anschluss möglich
Jede Aufnahme wird automatisch mit einem sinnvollen Programmnamen gespeichert (Objektname, Belichtungszeit, Binning, Filter, Chip-Temperatur und laufende Nummer)
Für jedes Objekt wird automatisch ein Verzeichnis angelegt (Datum, Objektname)
Es wird mit dynamischen Belichtungszeiten geguidet, d.h. ändert sich während der Aufnahme die Helligkeit des Sterns, wird entsprechend länger oder kürzer belichtet ohne die Aufnahme zu unterbrechen
Dithering zuschaltbar (versetzt pro Aufnahme den Guide-Stern ein wenig per Zufallsgenerator, um später Bildstörungen einfach durch Mittelung entfernen zu können
Die optimale Belichtungszeit der Flatfieldaufnahmen wird automatisch ermittelt (mein absolutes Lieblingsfeature!)
Automatische Belichtungssequenzen können definiert werden
Geht trotz dynamischer Guide-Belichtungszeit trotzdem der Leitstern verloren, wird dieser automatisch wieder gesucht und an die vorherige Position gestellt. Die laufende Sequenz wird verlustfrei wieder fortgesetzt
Guider-Kalibrierung und Repositionierung des Guidesterns über Sternmustererkennung
Arbeitet man mit einem internen Guidechip hinter dem Filterrad, kann man nach jedem Filterwechsel die optimale Guide-Belichtungszeit wieder automatisch ermitteln lassen.
  Somit muss man nicht die komplette Sequenz mit der längsten und damit langsamsten Belichtungszeit guiden, sondern das Guiding passt sich an den Filter an
Einstellbares Alarmsignal, wenn die Sequenz fertig ist oder unterbrochen wird
Log-Datei in CSV (Excel) Format, um die Aufnahmen der Nacht zu dokumentieren
Live-Grafik für den Guide-Error, auch bei AO Betrieb!
Die Guiding-Parameter können während des Guidens verändert werden, somit sieht man die Auswirkung sofort an der Guide-Grafik
Die Kühlung kann so eingestellt werden, dass sie automatisch eingeschaltet wird, wenn man das Programm startet.
Ich bin sonst meist erst beim dritten Bild darauf gekommen, dass ich mit warmen Chip fotografiere
Soft-Warmup und Soft-Cooldown und viele weitere Features
Lebenslanges (zumindest so lange ich lebe) Gratisupdate.
Der Link zur neuesten Version wird automatisch an alle User verschickt

Natürlich arbeite ich fleißig ander Software weiter. Derzeit integriere ich ASCOM. Autofokus funktioniertbereits. Ein Rotator kann ebenfalls schon angesprochen werden.
Von meiner Web-Seite kann eineTestversion im vollen Funktionsumfang (ausgenommen Speichern) herunter geladenwerden.

Bei Interesse oder Fragen,kontaktieren Sie mich bitte.
Manfred Schwarz ms@astrophoto.at

Dezember 2014 

Grafische Benutzeroberfläche




Aktualisiert am 18.12.2014

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Gerald Wechselberger